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auf der Homepage von Vincenzo Petracca


Diakoniekirche
Ich bin Pfarrer in Mannheim, im Gruppenpfarramt in der Evangelischen Gemeinde in der Neckarstadt.  Mein Schwerpunkt ist die Seelsorge an der Diakoniekirche Plus - Mannheim.

Die Diakoniekirche Plus ist in besonderer Weise eine Kirche des Wortes und der Tat. An der Diakoniekirche wirken Kirche und Diakonisches Werk Plus freie soziale Projekte zusammen. Neben Seelsorge und Spiritualität bieten wir im Kirchenraum ein Arbeitslosencafe, Rechts- und Sozialberatung und im Gemeindehaus Suchtberatung und ein Projekt gegen Kinderarmut. Durch diese Vernetzung eröffnen wir sozial Benachteiligten in einem Brennpunkt-Stadtteil Zugänge zum Gemeinwesen und zur Kirche. Unser soziales Zentrum hilft Menschen in Notlagen ganzheitlich und will den sozialpolitischen Diskurs in Mannheim fördern.

Geist
Theologisch bin ich stark vom Konziliaren Prozess für "Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung" geprägt. Die Verbindung von Gerechtigkeits- und Friedensfragen liegt mir besonders am Herzen.

Ehrenamtlich engagiere ich mich im Vorstand des ökumenischen Vereins Schalomdiakonat. Damit Gewaltfreiheit auch wirksam werden kann, muss sie gelernt und eingeübt werden. Dazu bietet das Schalomdiakonat Kurse in gewaltfreier Konfliktbearbeitung auf dem Hintergrund christlicher Spiritualität an und begleitet Friedensprojekte in Konfliktregionen.


Ferner bin ich Sprecher der Initiativgruppe Soli Lohn. Sie befasst sich mit den Fragen des ökumenischen Teilens und der solidarischen Entlohnung der MitarbeiterInnen im kirchlichen Bereich.

Ich habe nicht nur Theologie, sondern auch Mathematik und Volkswirtschaft studiert. Von Haus aus bin ich Neutestamentler. Meine Promotion handelt über Gott oder das Geld - Die Besitzethik des  Lukas und betont die Wichtigkeit von Gerechtigkeit und Solidarität.
Zu diesen Problemfeldern habe ich verschiedentlich publiziert. Mein Forschungsschwerpunkt liegt dabei in der Stellung des Neuen Testaments zu Eigentum und Geld und in wirtschaftsethischen Fragestellungen.

Viel Spaß beim Surfen wünscht Vincenzo Petracca